Schwarz vor den Augen – Kreislauf im Keller

Müde, matt und schläfrig – und bei der geringsten Anstrengung bekommen wir „weiche“ oder zittrige Knie – Kreislauf schlapp, alles schlapp!

Gerne gehen Kreislaufprobleme auch einher mit Blässe, Schwindel, Übelkeit, Ohrensausen, Frösteln oder sogar Schweißausbrüchen. Die allgemeine Abgeschlagenheit, Antriebslosigkeit, das Gefühl von Erschöpfung und verminderter Leistungsfähigkeit, die Unfähigkeit, sich zu konzentrieren können einem ganz ordentlich zu schaffen machen.

Ursächlich für die Kreislaufstörungen ist häufig ein zu niederer Blutdruck - doch davon kann nicht grundsätzlich ausgegangen werden -  es kommen auch noch einige andere Auslöser dafür infrage.

Woher kommt die (Kreislauf-)Schwäche?

Starke Blutdruckschwankungen treten gerne in der Pubertät auf – vieles befindet sich im Umbau und auch das Herz-Kreislauf-System kann sich schwer tun, mit der Entwicklung mitzuhalten. Eine familiäre Neigung zu niedrigem Blutdruck sowie Unter-/Überernährung können eine Rolle spielen.

Herzerkrankungen, wie eine Herzschwäche oder -rhythmusstörungen kommen ebenfalls als Ursache in Betracht.

Der Konsum von Genussgiften wie Alkohol und Nikotin hat, unter anderem, auch Einfluss auf Herz und Kreislauf.

Neurologische Störungen (z.B. durch Diabetes mellitus, M. Parkinson oder die Folgen eines Schlaganfalls) können ebenfalls Beschwerden dieser Art mit sich bringen.

Selbstverständlich ist auch ein starker Flüssigkeitsmangel (z.B. bei Durchfallerkrankungen), oft einhergehend mit einem Mineralien- und Vitamin-Defizit, gefährlich – die Kreislauf-Schwäche ist hier ein ernstzunehmendes Warnsignal.

Medikamente haben ebenfalls Einfluss, nicht nur solche, die sich direkt auf Herz und Kreislauf auswirken (z.B. Betablocker, Mittel gegen Bluthochdruck), sondern auch entwässernde Mittel und Psychopharmaka.

Auch nach langer Bettlägerigkeit, Operationen oder aufgrund von Infektionen kann es sein, dass unser Kreislaufsystem wieder auf Vordermann gebracht werden muss.

Eine sehr häufige Ursache ist eine gestörte Orthostase-Reaktion (Orthostase = aufrechte Körperhaltung). Unser Körper verfügt über die Fähigkeit, die Kreislauffunktion samt Blutdruck blitzschnell jeder veränderten Körperposition anzupassen. Dadurch werden alle Organe zuverlässig mit Blut, Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. Erfolgt diese orthostatische Anpassung nicht oder nicht rechtzeitig, haben wir die klassischen Kreislaufbeschwerden – etwa, wenn wir uns schnell aus dem Sitzen oder aus der Rückenlage erheben wollen.

In diesen Fällen hilft es schon, bewusst langsamer aufzustehen und sich festzuhalten, um dem Kreislauf die Möglichkeit zu geben, „hinterherzukommen“.

Treten derartige Probleme jedoch öfter auf und sind von längerer Dauer, sollte die Ursache auf jeden Fall medizinisch abgeklärt werden.

Insbesondere wenn es zum völligen Kreislaufkollaps oder Bewusstlosigkeit kommt, muss sofort ein Notarzt verständigt und mit Erste-Hilfe-Maßnahmen (stabile Seitenlage) begonnen werden.

Ansonsten kann, wenn das Kreislauftief im Anzug ist, mit den üblichen Maßnahmen – Flüssigkeitszufuhr, Nahrungsaufnahme, Bewegen der Beine im Stehen (Wadenpumpe) oder Hochlagerung derselben (im Liegen), kalten Umschlägen – gegengesteuert werden.

Vorbeugen ist die beste Medizin – wir bringen den Kreislauf in Schwung

Ausreichend zu trinken ist auch für eine regelrechte Kreislauffunktion extrem wichtig. Wie soll unser Blut rechtzeitig in alle Körperregionen transportiert werden, wenn es mangels Flüssigkeit „zäh wie Grießbrei“ durch unsere Adern gepumpt werden muss? 

Eine weitere Voraussetzung ist eine ausgewogene Ernährung, die uns alle Makro- und Mikronährstoffe liefert. Viel Gemüse, Obst und genügend Eiweißhaltiges sollte unser Speiseplan enthalten.

Bewegung hält auch den Kreislauf auf Trab! Insbesondere Ausdauersportarten wie Walken, Joggen, Radeln, Schwimmen … verbessern die allgemeine körperliche Belastbarkeit und Anpassungsfähigkeit.

Sehr sinnvoll ist auch ein Training der Wadenmuskulatur, die Waden fungieren als „Pumpen“, die den Rücktransport des Blutes zum Herzen erleichtern. Und sollten Sie Venenprobleme haben, tragen Sie Stützstrümpfe – auch wenn das nicht immer angenehm ist.

Dass Genussgifte wie Nikotin und Alkohol auch unserem Herz-Kreislauf-System nicht „schmecken“, soll der Vollständigkeit halber auch hier erwähnt werden.

Erhebliches Unter- oder Übergewicht sollte ebenfalls vermieden werden.

Besonders ans Herz gelegt sei allen von Kreislaufschwäche Geplagten, mit Wasseranwendungen nach Kneipp zu starten: Kalt/warme Wechselbäder/-duschen, kalte Unterarmbäder, Wassertreten sowie Bürstenmassagen (nass oder trocken, immer in Richtung zum Herzen) fördern die Durchblutung.

Bei generell sehr niedrigem Blutdruck kann ihm bei Bedarf auch mit geeigneten Tropfen (wir beraten Sie gern) auf die Sprünge geholfen werden.

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